Wildruhezonen im Sellraintal Bitte beachten

Wildruhezonen im Sellraintal Bitte beachten

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Bitte beachtet Wildschutzgebiete im Winter!

eine Information der Hegegemeinschaft Sellraintal

Rehe im tiefen Schnee im Sellraintal im Winter 2020/21. Ohne Wildfütterung würden sie in den Hochlagen der Seitentäler den Winter nicht überstehen. Die Fütterung von Rehen und Hirschen ist übrigens in Tirol eine gesetzliche Pflicht der Jäger. Mehr dazu im Tiroler Jagdgesetz unter §46 und §46a. Siehe hier.
Denn ohne Fütterung würden sie massiv den Wald schädigen weil sie sich dann von Rinde und Zweigen ernähren müssten. Früher ist das Rot- und Rehwild im Winter in die Auen im Inntal abgewandert. Heute ist das durch die menschliche Besiedelung und Infrastruktur nicht mehr möglich.

 

Karte der Schutzgebiete im Sellraintal. Hier in besser Darstellung.

Wenn man so eine Tafel sieht, bitte nicht weitergehen. Das Wild hält sich ganztags im Winter im Nahbereich der Fütterung auf und sucht diese tagelang nicht mehr auf bei einer fremden Störung.Jede kleinste Störung vertreibt Gämsen, Hirsche und Rehe aus ihren Wintereinständen und bringt unnötiges Leid mit sich. Nebenbei werden sie durch die Flucht aus den Fütterungsbereichen gezwungen, an Bäumen zu fressen. Dies bringt erhebliche forstwirtschaftliche Schäden und kann Lawinenschutzwälder gefährden.

Mehr Informationen zu den Lenkungsmaßnahmen im Sellraintal bei Bergwelt Tirol – der Initiative des Landes zur Lenkung im Sinne von Wild und Wald – unter https://www.bergwelt-miteinander.at/…/sellraintal.html
Jagdaufseher Clemens Ruetz bei der Bergung eines Rehbocks.
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