22.6.2013, Sulzkogel, 3016m + Finstertaler Schartenkopf, 2854m

Am Vormittag gabs daheim wieder etwas zu tun, deswegen erst bei Sirenenläuten Start in Kühtai. Mit Radl auf Staudamm, zu Fuß die viertl Stunde bis hintern See und von dort mit Ski auf den Sulzkogel. Die Wolken und der Nebel sind immer so hin und hergezogen, aber Regen hab ich keinen erwartet. Der letzte war laut Buch am 19. heroben. Mit Ski kann man noch vom eigentlichen Skidepot die halben Höhenmeter bis zum Kreuz rechts am Grat hinaufgehen + abfahren.

Hinterm See nochmal aufgefellt und um die Skitour auch lohnend zu machen auf den Finstertaler Schartenkopf. Da hats mich dann einmal gscheid eingenebelt, hinauffinden mit Ortskenntnis extrem schwer und ohne unmöglich. Aber kurz vor der Scharte hats wieder aufgetan und übers immer noch vorhandene Gipfelschneefeld ging’s bis knapp unterm höchsten Punkt. Oben hab ich gesehen, dass zwei erst vor kurzem vom Gipfel direkt hinten ins Finstertal hinunter sind. Unten hab ich durch den Nebel nicht erahnen können, dass das auch noch geht und deswegen hab ich die Ski die 20hm unterm Gipfel auf der Weiten Kar Seite gelassen. Heraufholen wollte ich sie deswegen auch nicht, deswegen ging’s normal über die Finstertaler Scharte wieder bis hinterm See. Den guten Kilometer mit Ski am Buggl wieder zurück zum Radl. Ergibt: 1100hm mit Ski zurückgelegt und abgefahren, sowie 400hm mit Radl. Und da soll no oaner sagen, Skitouren rentieren sich iats nimma…

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Weites Kar
Weites Kar

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Finstertal
Finstertal

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Blick zurück
Blick zurück

Wie geht die Steigerung: kompakt, kompakter, Sommerfirn 2013? lol

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1 Gedanke zu “22.6.2013, Sulzkogel, 3016m + Finstertaler Schartenkopf, 2854m

  1. hallo Lukas,

    da waren wir wohl die einzigen auf Schiern gestern im Kühtai – ich hab mir in der Früh die andere Seite, Pirchkogel und vorderer Grieskogel angeschaut – wie du geschrieben hast grandioser Sommerfirn! Auch wenn die Kuhhiater und Gäste ganz komisch dreingschaut haben überwältigt der Spaß immer noch das SinnlosigkeitsGrübeln beim Schitragen. Danke für die vielen schönen Berichte (I kämpf gerade mit mir bzgl. Finstertal – wann hört des denn endlich auf?!)

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