Die wandernden Steine vom Sonnberg | Sellrainer Berge Inside 10

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Wandernde Steine gibt es in ehemaligen Bergmähdern immer wieder. Besonders viele findet man am gesamten Sellrainer Sonnberg.

Das Phänomen bildet sich durch den Wechsel von Frost und Auftauen aus. Immer in der sogenannten Solifluktionsstufe. Das ist die Höhenstufe von Erosionsformen zwischen der glazialen Stufe (eisgeprägt, Gletscher) und der fluvialen Stufe (durch abfließendes Wasser hauptsächlich geprägt, Bäche, Flüsse). Die Blöcke wandern auf einem wassergesättigten Boden durch die Schwerkraft talwärts. Sie schieben einen Wulst vor sich hin bzw. hinterlassen gut sichtbare eine Furche. Teilweise befindet sich direkt unterhalb des aufgetauten Bodens Permafrost der die Kriechbewegung beschleunigt.

Mehr Informationen hier und hier.

 

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2 Gedanken zu “Die wandernden Steine vom Sonnberg | Sellrainer Berge Inside 10

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