Eindrückliches zum Nordstau

Eindrückliches zum Nordstau

Lesezeit: 1 Minute(n)

Die ZAMG hat vor kurzem auf ihrer Facebook-Seite die Snowgrid Analyse zur Differenz der Gesamtschneehöhe vom 29.12. bis zum 10.01. veröffentlicht. Man sieht dort sehr schön die Lage der Nordstaulagen in Österreich. Wie im SchneeReport #3 beschrieben, zeigt die Grafik auch eindrücklich die Situation in den Stubaier und Ötztaler Alpen.

Warum schneit es bei Nordstau in den Tuxer, Zillertaler Alpen und in den Tauern immer mehr als in den Stubaier und Ötztaler Alpen?

Das liegt in diesem Fall natürlich an der Wetterlage die den Hauptniederschlag weiter östlich gebracht hat.

In erster Linie liegt dies aber an den relativ niedrigeren Vorbergen im Rofan, den Brandenberger Alpen und den Kitzbühler Alpen. Die nördlichen Vorberge der Ötztaler und Stubaier sind mit Muttekopf, Zugspitze und Mieminger Kette im Schnitt 500m höher und fangen die Stauniederschläge stärker ab. Die Kitzbühler Alpen sind für die Tauern wie eine Rampe in der es sukzessive Schnee vom Flachland bis zum Glockner ablädt weil das Gelände Richtung Alpenhauptkamm immer höher wird.

Die aktuelle Gesamtschneehöhen-Analyse aus dem Snowgrid-Modell gibt es immer hier bei Powderguide. Meinem Realitäts-Abgleich nach ist es sehr, sehr gut und das beste was man derzeit für die Ostalpen an Schneehöhenkarten nutzen kann. Nur die Schneeverteilung nach Exposition im Frühwinter/Frühjahr wird nicht dargestellt.

 

Differenz Gesamtschneehöhe 29.12.2018 – 10.01.219
Share Button

Schreibe einen Kommentar

*