ANZEIGE | Winterwunderland im Bayerischen Wald

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Lesezeit: 4 min

Während man in Tirol als Urlauber oft nur mehr von einem Stau zum nächsten hetzt, geht es in den deutschen Mittelgebirgen noch ruhiger zu. Kein stundenlanges Waren vom Achensee bis zum Brettfalltunnel. Keine genervten Mitarbeiter denen die Saison schon nach Weihnachten beim Hals raus hängt. Und kein stundenlanges Anstehen vor welchen Attraktionen auch immer.
Winter im Bayerischen Wald

 

Der Bayerische Wald ist ein Mittelgebirge nordöstlich der Donau an der Grenze zu Tschechien. Etwa 100 Kilometer lang und mit Gipfelhöhen bis knapp 1500 Meter. Das Gebiet ist der Rumpf eines ehemaligen Hochgebirges das in variszischer Zeit entstanden ist. Also lange bevor die Alpenbildung eingesetzt hat. In hunderten von Millionen Jahren ist dieses Gebirge wieder erodiert worden und hat sich in in sanfte, hügelige Formen verwandelt. Der Große Arber als höchster Gipfel weist klimatologische Verhältnisse wie Alpengipfel mit über 2000 Metern auf. Bedingt durch die Lage weiter im Nordosten Europas. Die buckeligen Formen der Gneise und Granite eignen sich perfekt für einen entspannten Familienwinterurlaub zum Schneeschuhwandern, Winterwandern für Langlauf oder Winterwellness.

Der Bayerische Wald (von Thomas Römer, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=75960134)

 

Der Bayerische Wald bildet zusammen mit dem Böhmerwald die größte, zusammenhängende Waldfläche Mitteleuropas. Im gleichnamigen Nationalpark wird seit Jahrzehnten nicht oder nur kaum in die natürlichen Veränderungen eingegriffen. Man findet dort zum Beispiel hunderte von Hektar an abgestorbenen Fichtenwäldern die vor einigen Jahren der Massenvermehrung des Borkenkäfers zum Opfer gefallen sind. Nicht wie in den Alpen, wo jeder einzelne Borkenkäfer als Schädling gilt, wurde der Natur Raum gegeben um ihre natürlichen Abläufe zu erhalten. Inzwischen verjüngen sich die betroffenen Bereiche wieder von selbst und ein Mischwald aus Tanne, Ahorn, Fichte und der Eberesche ist dort wieder im Wachsen begriffen. Somit stellt der Nationalpark Bayerischer Wald ebenso einen einen einmaligen Anschauungsort für naturkundliche Gegebenheiten dar: Urwälder in ihrer natürlichen Ausprägung. Wie sie entstehen, durch natürlich Faktoren niedergehen um sich kurz danach wieder zu erholen und einen neuen Urwald zu bilden.
Im Winter eignet sich das Gebiet perfekt zum Langlaufen auf hunderten Kilometern von Loipen und kleine, feine Skigebiete laden zum Familienskilauf ein. Wer die wahre Ruhe genießen möchte, dem stehen präparierte Winterwanderwege zum Schneewandern zur Verfügung – egal ob mit Schneeschuhen oder mit warmen Bergstiefeln. Es besteht aber auch die Möglichkeit Schlitten zu fahren, im Bayerischen Wild gibt es auch Rodelbahnen.
Der Bayerische Wald ist ein sanftes Gebirge das die Entschleunigung noch viel mehr leben kann als die Alpen es können. Wer richtig Abschalten will und seiner Familie und seinen Kindern richtigen Urlaub gönnen will, der sollte sich die Region zwischen der Oberpfalz, Regensburg, der Donau, Passau und der Grenze zu Österreich und Tschechien einmal genauer anschauen.

Hier geht’s zum Wintergenuss im Bayerischen Wald

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