8.6.2014, Rotgrubenspitze, 3040m + Zwieselbacher, 3080m

Angesichts des langen Tages gestern und der Hitze was gemütliches. Immer noch 1000hm Skiabfahrt im Kraspes (einmal kurz unterbrochen) und wenn man mit dem Radl hineinfährt, passts von der Tragezeit auch. Bis etwa 2600m ist er sauber sommerfest, darüber gabs je nach Exposition mehr oder weniger tiefen Sulz auf kompaktem Untergrund. Von Durchfrieren keine Spur –  entgegen der wolkenlosen Nacht und der trockenen Luft. Naja,+10°C auf 2100m (Kogelalm) über die ganze Nacht sprechen für sich. Vor allem der Sommerfirn im unteren Teil war trotzdem super zu fahren. Heute bin ich zum ersten mal beim Zurücktragen von Wanderern um die Verhältnisse gefragt und „bewundert“ worden, sonst wird man meist nur komisch angeschaut ;-)

 

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Rotgrubenspitze
Rotgrubenspitze

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langsam kommen die Seen alle heraus
langsam kommen die Seen alle heraus im Kraspes
Kraspessee
Kraspessee
Blick zum Zwieselbacher
Blick zum Zwieselbacher
Zwieselbacher
Zwieselbacher

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bin grad und grad noch mit den Ski bis zur Rotgrubenspitze hinübergekommen
bin grad und grad noch ohne Ski ausziehen bis zum Rotgrubenspitze Skidepot hinübergekommen

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Horlachtal
Horlachtal
Zwieselbacher Südgipfel, Breiter Grieskogel, Strahlkogel, Wildspitze
Zwieselbacher Südgipfel, Breiter Grieskogel, Strahlkogel, Wildspitze
hinten wo die Spu hinläuft = Rotgrubenspitze
hinten wo die Spur hinläuft = Rotgrubenspitze

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hat sich in der Zwischenzeit 5m weitergefressen
hat sich in der Zwischenzeit 5m weitergefressen

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frisch vom Hoadenkogel
frisch vom Hoadenkogel

 

7.6.2014, Piz Palü, 3900m + Piz Bernina, 4048m

Mit Richard ging’s früh von daheim weg. Um viertl nach Fünf sind wir in Morteratsch mit den Radln recht flach hinein bis unter die Gletscherzunge. Nach kurzem Fußmarsch konnten wir die Ski kurz nach Gletscherbeginn anziehen und sind über eine buckelige, gefrorene Sommerfirnoberfläche, übersät mit Massen von kleinen, schwarzen Gletscherflöhen auf den Persgletscher. Von dort ging’s zügig, zuerst ziemlich flach, auf den Piz Palü – wirklich eine der schönsten Berggestalten der Alpen. Ab etwa 3500m hab ich ziemlich „Milch gegeben“ und hab mit dem Tempo zurückgesteckt, da waren Tattns Worte „tua di in der Heachn ja nit iberunstrengen“ irgendwo im Hinterkopf. Es ging trotzdem gut voran und wir waren bald bei besten Bedingungen und absoluter Windstille am Piz Palü. Nach kurzer Rast ging’s weiter auf ziemlich hartem Schnee abrutschend über den Westgrat und die recht steile Südwestflanke auf italienisches Staatsgebiet und über die Bellavista Scharte auf die Bellavista Terrasse. Dort mussten wir auffellen und die Terrasse in aufgewärmten, ehemals windgepressten Pulver queren. Danach ging’s kurz hinab auf den Bernina Anstieg und hinauf über die Südseite zum Skidepot. Der Gipfelanstieg war dann zahnig und zeitaufwändig, weil der eingeweichte Neuschnee auf hartem Untergrund lag und man sehr aufpassen musste, trotz Steigeisen nicht wegzurutschen. Bei ebenfalls absoluter Windstille, traum Wetter – insgesamt einfach traumhaften Bedingungen sind wir schließlich auf dem einzigen Viertausender der Ostalpen allein oben gehockt.

Bis zum Skidepot hinunter musse man wieder vorsichtig sein. Nach einer kurzen Abfahrt mussten wir nochmal auffellen um einige Minuten wieder aufzusteigen um nicht unten zwischen dem Bruch und großen Spalten herumzusuchen um auf die – von oben gesehen – rechte, „bruchlose“ Seite hinüberzukommen. Zum Glück war Richi schon öfter am Bernina und außerdem waren Spuren vom Piz Zupo vorhanden und so war das ganze kein Problem. Alleine, ohne Vorwissen, könnte bzw. sollte man die Runde eher nicht angehen. Danach gabs eine Abfahrt in super Firn bis der Gletscher flach wird. Von da mussten wir bis zum Schneende anschupfen, kurz bis zu den Radln tragen und zum Schluss sind wir angenehm bis zum Auto zurückgerollt. Dort sind die alten Gletscherstände immer wieder mit Tafeln ausgewiesen, seit 1878 hat sich die Zunge um über 2km zurückgezogen. Eine Leseempfehlung dazu.

Danke Richi für die Einladung und die einzigartige Runde in dieser Kulisse – und nicht zu vergessen für die angenehme Spuranlage und Vorstapferei!

Interessant war auch die Fahrt durch den Engadin, oben breit und flach, unten eng und steil. Ebenso die Tatsache dass das Schmelzwasser ja von der Bernina bei uns in Innsbruck vorbeifließt.

Was ich vor längerer Zeit mal gelesen habe: das Wort „Gletscher“ kommt aus dem Rätoromanischen, bei uns heißt das Ewige Eis nur „Ferner“ und ab den Zillertalern ostwärts „Kees“. Früher hat niemand das Wort „Gletscher“ in den Mund genommen, war unbekannt.

mit Sack und Pack in Kematen um 2:25 Uhr
mit Sack und Pack in Kematen um 2:25 Uhr
erster Blick auf unsere Runde
erster Blick auf unsere Runde
Bernina
Bernina, rechts Biancograt
Bellavista
Bellavista
Bernina
Bernina 2
auf Ski wechseln
auf Ski wechseln
am Persgletscher, im Bild Piz Palü mit seinen drei Pfeilern und vie Hängegletschern
am Persgletscher, im Bild Piz Palü mit seinen drei Pfeilern und vier Hängegletschern
Blick vom Persgletscher zum Piz Bernina
Blick vom Persgletscher zum Piz Bernina
gegen Norden
gegen Norden
Schlussanstieg auf den Piz Palü
Schlussanstieg auf den Piz Palü bei besten Stapfbedingungen
letzte Meter am Weg zum Ostgipfel
letzte Meter am Weg zum Ostgipfel
Palü Hauptgipfel vom Ostgipfel gesehen mit Bernina rechts
Palü Hauptgipfel vom Ostgipfel gesehen mit Bernina rechts
Am Piz Palü
Am Piz Palü

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südwestseitige Abfahrt auf italienisches Staatsgebiet auf den Altipiano die Fellaria Gletscher. Über die Bellavista Scharte rechts sind wir weiter.
südwestseitige Abfahrt auf italienisches Staatsgebiet auf den Altipiano die Fellaria Gletscher. Über die Bellavista Scharte rechts versteckt sind wir weiter.
wir befinden uns inzwischen auf der Bellavista Terrasse. Im Bild der westlichste Hängegletscher des Piz Palü
wir befinden uns inzwischen auf der Bellavista Terrasse. Im Bild der westlichste Hängegletscher des Piz Palü
Blick talauswärts ins Morteratschtal
Blick talauswärts ins Morteratschtal
Klein am Bild die Diavolezza Bergstation
Klein am Bild die Diavolezza Bergstation
auf der Bellavista Terrasse
auf der Bellavista Terrasse
nicht mehr weit zum Piz Bernina
nicht mehr weit zum Piz Bernina

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vom Bernina zum Piz Roseg
vom Bernina zum Piz Roseg. keine dunstige Sicht sondern Saharastaub im Hintergrund. Der Vordergrund ist nur von Neuschnee bedeckt.
Detail Nordostwand. Heini Holzer ist dort beim Versuch der Erstbefahrung abgestürzt. Heute ist sie kaum mehr gscheid fahrbar.
Detail Nordostwand. Heini Holzer ist dort beim Versuch der Erstbefahrung abgestürzt. Heute ist sie nicht mehr gscheid fahrbar.
Bellavista Terrasse
Bellavista Terrasse
vom Bernina gegen Piz Zupo
vom Bernina gegen Piz Zupo
Blick auf den oberen Teil unserer Runde mit Palü und Bellavista Terrasse
Blick auf den oberen Teil unserer Runde mit Palü und Bellavista Terrasse

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Rundum Piz Bernina
Rundum Piz Bernina
Richi beim Abstieg vom Gipfel
Richi beim Abstieg vom Gipfel
der Weg herauf
der Weg herauf

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vom Bernina zum Palü
vom Bernina zum Palü
beim Abstieg am Spallagrat
beim Abstieg am Spallagrat. Irgendwo in der Mitte befindet sich Richi.
Abfahrt
Abfahrt
der Schnee ist wirklich so braun vom Saharastaub
der Schnee war unten wirklich so braun vom Saharastaub
Blick zurück zum Bernina
Blick zurück zum Bernina
Traum Firn am Übergang von Neuschneeauflage zu Saharastaubauflage
Traum Firn am Übergang von Neuschneeauflage zu Saharastaubauflage

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am unteren, flachen Teil des Gletschers hinausschieben
am unteren, flachen Teil des Gletschers hinausschieben
Bruch
Bruch
Auf den letzten Schneeflecken
Auf den letzten Schneeflecken
Blick zurück, richtiger Sommerfirn inklusive seiner charakteristischen Oberflächenstruktur
Blick zurück, richtiger Sommerfirn inklusive seiner charakteristischen Oberflächenstruktur
ein paar Minuten zum Radl zurücktragen
ein paar Minuten zum Radl zurücktragen. schaut nur länger aus.
gemütliches zurückrollen zum Auto
gemütliches zurückrollen zum Auto

 

4.6.2014, Zischgeles, 3005m + Stubaier Gletscher

Heute was gemütlicheres: Von 2100m bis zum Eingang ins Kamplloch liegt Lawinenschnee und Sommerfirn, danach leichter Bruchharsch, selten tragend. Später kommt eine weiche Pulverauflage bis zum Gipfel hinauf. Man kommt problemlos mit Ski bis zum Kreuz. Anschließend bin ich ins Sattelloch hinunter – wechselnd zwischen weichem Pulver, Zischfirn und Sommerfirn – bis zum letzten Schneerest bei der Schneehöhenstange und wieder hinauf auf den Gipfel. Zum Schluss ging’s über die Standardroute mit einmal ausziehen bis genau 2100m hinunter bevor ich die Ski wenige Minuten zum Auto zurückgetragen hab.

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jemand war schon zu Fuß heroben.
jemand war schon zu Fuß heroben.

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Brunnenkögl, Schrankarkogel, Schrankogel
Brunnenkögl, Schrankarkogel, Schrankogel

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Sattelloch
Sattelloch

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Kamplloch
Kamplloch

 

Noch ein Nachtrag zur letzten Tour:

Hab ein Bild unter den Gletschervergleichen, auf dem man ein bisschen die Schrankogel Nordflanke von früher sieht.

80er - 2012 animiert
80er – 2012 animiert

Und von den alten Bildern meines Vaters hab ich noch eins gefunden, wo beide Nordflanken vom Lüsener Fernerkogel aus zu sehen sind. Leider sehr unscharf weil stark ausgeschnitten.

Ruderhof Nord
Ruderhof Nord – noch vom Gipfel weg fahrbar
Schrankogel Nord, vorgelagert Hinterbergl und links Schrandele
Schrankogel Nord, vorgelagert Hinterbergl und links Schrandele. ebenfalls noch problemlos vom Gipfel weg fahrbar

Schrankogel von der Ruderhof aus gesehen, auf der Seite von Willy Kreuzer gefunden:

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Noch zwei Fotos von gestern: Noch top Verhältnisse auf den Pisten am Stubaier – und praktisch nichts los.20140603_105903

Ruderhofspitze versteckt sich im Nebel
Ruderhofspitze versteckt sich im Nebel

24.5.2014, Lisener Ferner Umrundung

Die Idee zu der Runde ist mir im März gekommen. Nach drei Tagen Uni bei den Traumbedingungen war sie für heute genau das richtige.

Wieder einmal früh mit dem Radl zum Fernerboden, zu Fuß weiter auf 2050m, von dort mit Ski auf pickelharter Oberfläche bis auf 2700 – wo die Schneedecke wahrscheinlich vom Regen gestern oberflächlich vereist war und ab etwa 2900 hat es gestern angezuckert. Der Schlussanstieg auf den Lüsener Fernerkogel war auch hart und die Eisen anzuziehen hätte sich fast rentiert. Heutzutage wird man am Lüsener Fernerkogel Gipfelanstieg ja fast ausgelacht im Winter mit den Steigeisen und man braucht sie auch praktisch nie. Aber wenn man bedenkt mit welchem Schuhwerk man früher auf Skitour unterwegs war und vor allem zu welcher Jahreszeit (nur März – Juni), kann man die Empfehlung in alten Führern zu Steigeisen schon nachvollziehen.

Danach ging’s weiter aufs Lisener Spitze und über die Südseite auf den Ferner hinunter. Eine Vorstellung von dessen Ausmaß bekommt man eigentlich erst wenn man mittendrin steht. Schaut man vom Lüsener Fernerkogel oder vom Spitze hinunter, wirkt das Becken schon gewaltig aber bei weitem nicht so als wenn man dort unten steht. Ich bin also weiter auf den Brunnenkogel, zum Schluss in der Rinne gestapft. Die Schneefelder am Grat bzw darunter waren wie am Lüsener Fernerkogel extrem hart. Am Grat tut man sich wesentlich leichter, wenn man schon ein paar mal oben war. Auf dem höchsten Gipfel meiner Heimatgemeinde St.Sigmund zu stehen ist immer wieder was bewegendes. Wobei: Mir kommt immer vor, der Vordere Brunnenkogel ist höher wenn ich vom Hinteren hinüberschaue…

Recht gemütlich und vorsichtig bin ich wieder über den Grat zurück, hinübergequert zur Hinterbergl-Eiswand und hab die Eisen angelegt und war bei besten Bedingungen nach nichteinmal fünfzehn Minuten zu Fuß am Gipfel. Die „Wand“ war für mich längst überfällig und außerdem wird es sie – wenn es so weitergeht wie in den letzten Jahren – nicht mehr lange geben. Wenn man so will, kann man sie als letzte Steileistour im Sellrain bezeichnen – natürlich nur im Sommer. Früher gabs ja die Sonnenwand Nordflanke, die Rotgrubenspitze Nordrinne und die Seeblaskogel Nordwand die alle schon längst eisfrei sind. Oben war jemand, der von der Franz Senn herauf ist. Bei hartem, aber sehr griffigem Schnee ging’s wieder hinunter auf den Ferner (die Flanke vom Hinterbergl hat 80hm, oben knapp über 50°, nach unten langsam abnehmend) und bei bestem Schmierzucker über den Ferner hinaus bis zum Fuße der Rinnenspitze. Wieder Eisen angelegt und über die wesentlich härtere Flanke auf den Nordostgrat und dort fast immer auf der Lisener Seite auf den Gipfel. Da wär ein Pickel wirklich fein gewesen. Weil ich am Grat etwas mehr Zeit als geplant gebraucht habe, bin ich nach sehr kurzer Gipfelpause wieder zu den Ski und über die Flanke – die war aufgrund der Härte anspruchsvoll zu fahren – auf den Ferner hinunter, auf die andere Seite hinübergeschossen, dort ein paar Meter hinaufgetrettelt und um 13:00 in perfektem Firn über die Mauer hinunter, danach das Stück zu Fuß am Steig zwischen den Gstauden zum Radl und zurück zum Auto.

Das sind die Tage, auf die man das ganze Jahr hinfiebert. Es gibt halt keine schönere Zeit – sportlich und landschaftlich gesehen – als den Langes. Wieder einmal eine super Runde mit vielen schönen Gipfeln, auf der man den größten Gletscher des Sellraintales umrundet und dabei nur dreimal auffellen muss und auch relativ wenige Höhenmeter macht. Lässig! :-)

am ersten Eis

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am Lüsener Fernerkogel. Rinnenspitze
am Lüsener Fernerkogel. Rinnenspitze
am Lüsener Fernerkogel. talauswärts
am Lüsener Fernerkogel. talauswärts
am Lüsener Fernerkogel. Ochsenkar
am Lüsener Fernerkogel. Ochsenkar
am Lüsener Fernerkogel. Wasserfalle, Hochreichkopf, Wechnerkogel, Acherkogel
am Lüsener Fernerkogel. Wasserfalle, Hochreichkopf, Wechnerkogel, Acherkogel
am Lüsener Fernerkogel.  Blick nach Süden
am Lüsener Fernerkogel. Blick nach Süden
am Spitze. einer kommt nach
am Spitze. einer kommt nach
am Spitze. Winnebacher und Gleirscher Lüsener Fernerkogel
am Spitze. Winnebacher und Gleirscher Lüsener Fernerkogel
Spitze Gipfelhang, war schon aper im Winter
Spitze Gipfelhang, war schon aper im Winter
Abfahrt Spitze. Pulverle
Abfahrt Spitze. Pulverle
am Ferner
am Ferner
Hinterbergl und Brunnenkogel
Hinterbergl und Brunnenkogel
am Brunnenkogel. Längentaler im Bild
am Brunnenkogel. Längentaler im Bild
am Brunnenkogel. Vorderer Brunnenkogel im Bild.
am Brunnenkogel. Vorderer Brunnenkogel im Bild.
am Brunnenkogel. Lüsener Fernerkogel, Rotgratspitze und Spitze am Bild
am Brunnenkogel. Lüsener Fernerkogel, Rotgratspitze und Spitze am Bild
am Brunnenkogel.  Längental
am Brunnenkogel. Längental
am Brunnenkogel. Winnebach
am Brunnenkogel. Winnebach
am Brunnenkogel. Hinterbergl mit Eisflanke
am Brunnenkogel. Hinterbergl mit Eisflanke
am Brunnenkogel.  Seespitzen
am Brunnenkogel. Seespitzen
Pfaff, Sonnklar und Schrandele
Pfaff, Sonnklar und Schrandele
Ruderhofspitze und Freiger
Ruderhofspitze und Freiger
Lisener Ferner
Lisener Ferner
Schrankar
Schrankar
Hinterbergl
Hinterbergl
am Fuße vom Hinterbergl
am Fuße vom Hinterbergl
am Hinterbergl. Schrankarkogel und Schrankogel
am Hinterbergl. Schrankarkogel und Schrankogel
am Hinterbergl. Blick zum Brunnenkogel
am Hinterbergl. Blick zum Brunnenkogel
am Hinterbergl. Lisener Ferner
am Hinterbergl. Lisener Ferner
Hinterbergl
Hinterbergl

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360° Ansicht vom Mittelpunkt des Lisener Ferners
360° Ansicht vom Mittelpunkt des Lisener Ferners
am Fuße der Rinnenspitze
am Fuße der Rinnenspitze
am Rinnenspitze. Hinterbergl und Berglasspitze
am Rinnenspitze. Hinterbergl und Berglasspitze
am Rinnenspitze.
am Rinnenspitze.
am Rinnenspitze. Berglasferner
am Rinnenspitze. Berglasferner

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Rinnensee
Rinnensee
Rinnenspitze Rundum
Rinnenspitze Rundum
Oberbergtal
Oberbergtal

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Rinnenspitze Grat
Rinnenspitze Grat

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Mauer von oben
Mauer von oben

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Mauer von unten
Mauer von unten
Der schönste Talschluss Tirols
Der schönste Talschluss Tirols

 

20.5.2014, Westlicher Seeblaskogel, 3047m + Winnebacher Weißkogel, 3185m + Gleirscher Fernerkogel, 3194m + Südliche Sonnenwand, 3094m

Von Lisens (+1°C am Morgen) zeitig mit dem Radl zum Fernerboden, zu Fuß weiter bis zur Längentalalm und von dort mit Ski auf der linken Seite ins Längental. Von den ersten Schneeflecken an perfekt durchgefroren.

Am letzten Schneestreifen unterm Westfalenhaus hinauf ins Ochsenkar – dort endlich in der Sonne. Weiter aufs Winnebachjoch, 80hm Fellabfahrt bis auf ca. 2700m und über den Winnebachferner auf den Westlichen Seeblaskogel – damit ich einmal oben war. Die letzten 100hm bin ich gestapft, weil der Untergrund so hart war und drauf ein Pulverle lag, auf dem man immer weggerutscht ist. Knusprig-ruppige Abfahrt bis wiederum 2700m, aufgefellt, zurück aufs Winnebachjoch und weiter auf den Winnebacher. Bin glaub ich heute zum ersten mal mit Ski an den Füßen bis auf den Gipfel – problemlos mit Spitzkehren machbar – die Rinne zum Schluss ist schneegefüllt und breit genug. Beim Kreuz oben kann sich die Schneemenge auch sehen lassen. In weichem Pulver bin ich gleich wieder hinunter bis zum Anfang vom seilversicherten Übergang zur Rosskarscharte. Da war der Schnee unerwartet hart und die Eisen wären fein gewesen – so hab ich viel Zeit gebraucht um Tritte zu hauen. Etwa zwei Meter vor dem Ausstieg auf die Scharte steht die Wechte senkrecht auf und war so hartgefroren, dass ich weder das Seil herausreißen konnte, noch irgendeine Aussicht bestand, drüber zu kommen. Also musste ich wieder die Hälfte runter und links daneben über eine Rinne aufstapfen – dort zum Glück aber weicher Schnee.

Schließlich oben auf der Rosskarscharte hab ich einen Nachfolger Richtung Winnebacher aufsteigen sehen. Ich bin gleich hinunter auf den Gleirscher Ferner – zuerst traumhafter, staubender Pulver (ein steiler, hoch gelegener Nordhang…), dann ein paar Schwünge Bruch. Wieder aufgefellt und stapfend über die Rinne und weiter mit Ski über den Gipfelhang auf den Fernerkogel. Bis jetzt bin ich immer am Gipfelhang gestapft, weil es viel angenehmer war als dauernd wegzurutschen bzw. dreimal den Ski hineinzustampfen bis er endlich sicher steht. Aber heute gabs perfekte Bedingungen. Bei der Abfahrt sind die obersten 3, 4 eingeweichten Zentimeter abgerutscht.

Danach bin ich hinüber zur Südlichen Sonnenwand und dort abgefahren – wie erwartet lag im steilen Nordhang zum Südlichen Sonnwandferner hinunter auch noch trockener Pulver. Gefolgt von Traum Firn. Im Tal unten konnte man sich aussuchen ob tiefer Firn oder Zischfirn, je nachdem ob man sich links oder rechts gehalten hat.

Um Punkt 12 war ich am letzten Schneefleck – gleiche Stelle wie gestern – angekommen. Zu Fuß ging’s weiter hinaus durchs Gleirsch bis zur ersten Stelle mit Handyempfang, darauf holt mich mein Bruder ab und fährt mich nach Lisens wo ich noch gemütlich hinters Gauhaus hineinspaziere um das Radl zu holen. Wieder mal perfekt getimt :-)

Seeblas und Zoachn am Morgen
Seeblas und Zoachn am Morgen
Vorderer Brunnenkogel
Vorderer Brunnenkogel
letzter Streifen
letzter Streifen

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Ochsenkar
Ochsenkar
Seeblas
Seeblas
Winnebachjoch schön weiß
Winnebachjoch schön weiß
am Westlichen Seeblas. Blick gegen Winnebacher
am Westlichen Seeblas. Blick gegen Winnebacher
Breiter Grieskogel, Strahlkogel
Breiter Grieskogel, Strahlkogel
Letschhorn
Letschhorn
Winnebachferner
Winnebachferner
Gamezkogel, Sulzkogel, Zwölferkogel, Finstertaler Lüsener Fernerkogel, Pirchkogel
Gamezkogel, Sulzkogel, Zwölferkogel, Finstertaler Fernerkogel, Pirchkogel
Schrandele, Bachfallenkopf, Schrankarkogel, Längentaler
Schrandele, Bachfallenkopf, Schrankarkogel, Längentaler
Bachfallenferner
Bachfallenferner
Wildspitze
Wildspitze
Hoher Seeblas
Hoher Seeblas
Winnebachseehütte
Winnebachseehütte
Westlicher Seeblas Rundum
Westlicher Seeblas Rundum
vom Winnebachjoch zur Rosskarscharte
vom Winnebachjoch zur Rosskarscharte
glei am Winnebacher
glei am Winnebacher

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vom Winnebacher zum Gleirscher Lüsener Fernerkogel
vom Winnebacher zum Gleirscher Fernerkogel
Zwieselbachtal
Zwieselbachtal
vom Winnebacher zum Westlichen Seeblas
vom Winnebacher zum Westlichen Seeblas
weiter auf die Rosskarscharte
weiter auf die Rosskarscharte
von der Rosskarscharte zum Westlichen Seeblas
von der Rosskarscharte zum Westlichen Seeblas
angenehm die Versicherungen
angenehm die Versicherungen
Seejoch, Paider Spitzen
Seejoch, Paider Spitzen
von der Rosskarscharte ins Gleirsch
von der Rosskarscharte ins Gleirsch
Pulverle :-)
Pulverle :-)
hinauf durch die Rinne Richtung Lüsener Fernerkogel
hinauf durch die Rinne Richtung Fernerkogel
vom Lüsener Fernerkogel zum Breiten Grieskogel
vom Fernerkogel zum Breiten Grieskogel
zur Südlichen Sonnenwand
zur Südlichen Sonnenwand – gewaltig weiß
aka Schwarze Wand
aka Schwarze Wand
zum Winnebacher
zum Winnebacher
Westliche Seespitze, Hinterbergl, Ruderhofspitze, Hinterer Brunnenkogel
Westliche Seespitze, Hinterbergl, Ruderhofspitze, Hinterer Brunnenkogel
links unten Winnebacher, rechts hinten Wildspitze
links unten Winnebacher, rechts hinten Wildspitze
vielleicht stimmts jetzt: Kaserer, Olperer, Fußstein, Schrammacher, dahinter Möseler, Sagwand, Hohe Wand, Hochferner, Hochfeiler. aus der Föhnmauer schaut vielleicht der Kraxentrager heraus?
vielleicht stimmts jetzt: Kaserer, Olperer, Fußstein, Schrammacher – dahinter Möseler – Sagwand, Hohe Wand, Hochferner, Hochfeiler. aus der Föhnmauer schaut vielleicht der Kraxentrager heraus?
das gleiche mit Hoher Viller und Lüsener Fernerkogel an den Enden
das gleiche mit Hoher Viller und Lüsener Fernerkogel an den Enden
Blick zurück zur Rosskarscharte
Blick zurück zur Rosskarscharte
Lüsener Fernerkogel Rundum
Fernerkogel Rundum

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Lüsener Fernerkogel Hang von unten.
Fernerkogel Hang von unten.
auf der Sonnenwand, Blick zum Lüsener Fernerkogel (nicht verwechseln den Gleirscher, den Lisener und den Finstertaler ;-)
auf der Sonnenwand, Blick zum Fernerkogel (nicht verwechseln: den Gleirscher, den Lisener und den Finstertaler Fernerkogel ;-)

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kennsch e?
kennsch e?
und nocheinmal mit Lüsener Fernerkogel
und nocheinmal mit Habicht + Lüsener Fernerkogel. Diesmal von der Sonnenwand aus
nochmal Zillertaler mit Habicht
nur mit Habicht

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Firn
Firn
nocheinmal: Rosskarscharte
nocheinmal: Rosskarscharte
Firn
Firn
Blick zurück
Blick zurück

 

19.5.2014, Zischgeles, 3005m + Lampsen, 2875m + Sattelschröfen, 2876m

Mein nächstes Seitental hab ich heuer im Winter ein bisschen vernachlässigt und Lampsen und Zischgeles wollte schon lange von daheim machen. Deswegen bin ich grad beim Hellwerden mit dem Radl weck, nach 40 Minuten Treten ging es wenige Minuten zu Fuß weiter und auf 1980m konnte man die Ski anziehen.

Im Talboden ist man immer durch den dünnen Deckel durchgesackt – gebrochen wäre übertrieben. Zu meiner Verwunderung war es am Morgen immer noch bedeckt, erst gegen 6 hat es langsam aufgeklart. Übers Wilde Kar bin ich ins obere Sattelloch und zuerst auf den Zischgeles. Eigentlich wollte ich wieder übers Wilde Kar zurück ins Gleirsch und über den Pfarrer aufs Satteljoch aber das Sattelloch hat vom Schnee her ganz gut ausgeschaut und vom Landschaftlichen/von der Runde her wär’s über die zweite Variante auch schöner. Also bin ich vom Gipfel (im Frühjahr kann man meistens ganz oben starten – im Winter muss erstens überhaupt Schnee am Gipfelhang sein, zweitens passt es dann Gefahrenpotential selten, weil es immer einweht und keine Sonne hinkommt und drittens fährt man trotzdem meistens im Schnee auf den Platten) zuerst in Traumpulver, und dann auf griffigem Harsch mit Graupelauflage ins Sattelloch hinunter. Aufgefellt und weiter über aufgefirnten Pulver – das dünne Deckele war aufgelöst/aufgefirnt und direkt darunter liegt noch Pulver – zum Lampsensee, Richtung Satteljoch und auf hartem Harsch auf den Gipfel.

Ziemlich ruhig, fast ungewohnt dort oben. Hinunter bin ich wieder zum Satteljoch und von dort über viele, lästige, hartgefrorene Knollen bis zum ersten flachen Boden, aufgefellt und weiter Richtung Sattelschrefn. Am Hauptgipfel war ich schon letztes Jahr zu selben Zeit drum bin ich auf den 2876er – steht schon eine Weile auf der Todo von der Gleirscher Seite. In der Karte steht beim 2762er „Kuhwachter“, eingebürgert hat sich die Bezeichnung aber für den 2876er bzw. den Kopf nördlich davor – wobei alles nicht stimmt, denn die Kuhwachter sind eigentlich Böden hinter der Pforzheimer, noch ein Stück südlicher von den Samerschlägen und wurden nur in der Karte falsch übernommen. Ursprünglich ist Kuhwachter ein altes Wort für Viehhirte

Bei der Abfahrt gabs auf der Ostseite am Grat weichen Pulver, und sobald man wieder auf die Seite Richtung Gamsgrübl schwenkt – Bruch. Unten im Grübl schließlich wieder tragend und vom Pfarrer bis zum Talboden super Firn.

Immer wieder lässig nach zeitaufwändigen Touren beim Mittagessen daheim zu sein.

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im Wilden Kar
im Wilden Kar
Zischeles zum ersten mal im Blick
Zischgeles zum ersten mal im Blick
alles schön in weiß
alles schön in weiß. Schöntalspitze…
Seeblas und Grubenwand
Seeblas und Grubenwand
Rosskarschartenkopf, Winnebacher, Gleirscher Lüsener Fernerkogel
Rosskarschartenkopf, Winnebacher, Gleirscher Lüsener Fernerkogel

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Gleirsch hinten
Gleirsch hinten
Gleirsch mitte
Gleirsch mitte
vom Zischgeles zu Lampsen links hinten, vorne Sattelschrefn, v.l. P2890, P2877, P2876
vom Zischgeles zu Lampsen links hinten, vorne Sattelschrefn, v.l. P2890, P2877, P2876
Blick zurück vom Sattelloch zum Zischgeles
Blick zurück vom Sattelloch zum Zischgeles
Röte und Bruder Viller
Röte und Bruder Viller

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Lampsen gegen Heimat
Lampsen gegen Heimat
Dahoam
Dahoam

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Zwiesel
Zwiesel. v.l. Südgipfel 3082m, Kreuzgipfel 3080m, Nordgipfel 3050m (=Schneekuppe äußerst rechts)

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Lampsen vom letzten Auffellpunkt
Lampsen vom letzten Auffellpunkt aus

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am Sattelschrefn Gipfel. Lüsener Fernerkogel, Rotgratspitze, Spitze, Vorderer Brunnenkogel, Hinterer, Schrankogel
am Sattelschrefn Gipfel. Lüsener Fernerkogel, Rotgratspitze, Spitze, Vorderer Brunnenkogel, Hinterer, Schrankogel
Zischg
links Zischg
Rundum Sattelschrefn
Rundum Sattelschrefn
Lampsen
Lampsen

 

super Pulver, super Firn, super Zwischenstufe aus beidem und super Bruch heute erwischt
super Pulver, super Firn, super Zwischenstufe aus beidem und super Bruch erwischt

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in der Enge
in der Enge

Heute wurde ich zum ersten mal von Murmelen ausgepfiffen – einmal im Sattelloch, einmal beim Pfarrer und einmal in der Enge.

8.5.2014, Hochbrunnachrinne + Niederer Plattkogel, 2737m + Hoher Plattkogel, 2790m

Eine lässige Längentalrunde. Bis 2300m ist man im Tal unten durch den dünnen Deckel gebrochen, darüber gabs schweren Pulver zu spuren. Dieser wurde zwar fast überall verfrachtet, aber war schon „warm“ und absolut nicht spröde und hat deswegen die Situation eher besser als schlechter gemacht. Bin zuerst die Hochbrunnachrinne (150hm. für Rinnenverhältnisse im oberen Teil recht steil. 42°|49°) bei besten Stapfbedingungen hinauf und hab dabei immer in der Schneedecke herumgestochert: Das bisschen weicher Neuschnee drauf und drunter war kompakt. Bei guten Abfahrtsbedingungen (Neuschnee Sluff-ähnlich abgerutscht) ging’s wieder hinunter ins Längental und hab weiter auf die Plattkogelscharte gespurt, weil ich dort noch nie oben war. Da hat man sich über Spurwahl mehr Gedanken machen müssen, weil dort ganz frischer, „kalter“, störanfälliger Triebschnee auf Graupelnestern lag – Bruchfortpflanzung über größere Hangpartien sollte es dabei zwar keine geben aber man brauchts ja nicht provozieren. Weiter ging’s über den Grat zuerst mit Ski und dann zu Fuß auf jeweils beide Plattkögl. Am Niederen war ich auf vier der sechs Gipfelen, am Hohen gibts nur den einen. Bei der Abfahrt ins Längental lässiger Pulver. Im Talboden Bindung auf Gehmodus gestellt und wieder hinausgegangen (zum Fahren hat es schon zu sehr gebremst).

Glaub schon, dass die Rinne bereits öfters gefahren wurde – sie liegt ja vom Sulzkogel aus wie am Serviertablett da.

beeindruckende Zwölferkogel Nordwestwand
beeindruckende Zwölferkogel Nordwestwand
den Blick kann man durch den neuen Speicher nicht mehr so lange anschauen.
den Blick kann man durch den neuen Speicher nicht mehr so lange anschauen.
da schaut sie schon heraus die Hochbrunnachrinne
da schaut sie schon heraus die Hochbrunnachrinne
am Eingang
am Eingang

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Blcik zum Sulzkogel, Gamezkogel und Stierkar
Blick zum Sulzkogel, Gamezkogel und Stierkar
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untn auchn
untn auchn
Zwölferkogel, Mittagsköpfe, Mittagsturm
Zwölferkogel, Mittagsköpfe, Mittagsturm

 

weiter auf die Plattkogelscharte, Blick zurück
weiter auf die Plattkogelscharte, Blick zurück

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Mittagsköpfe, Mittagsturm, Sulzkogel
Mittagsköpfe, Mittagsturm, Sulzkogel
vom Niederen zur Plattkogelscharte
vom Niederen zur Plattkogelscharte

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Wasserfalle und Hochreichkopf
Wasserfalle und Hochreichkopf
hinten der Pirchkogel
hinten der Pirchkogel
Wechnerwand + Roter Kogel
Wechnerwand + Roter Kogel
hinten links Sulzkogel
hinten links Sulzkogel

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Rundum am Niederen Plattkogel
Rundum am Niederen Plattkogel
am Hohen. Die Seitentäler des Horlachtales v.l. Zwieselbachtal, Larstigtal, Grasstalltal.
am Hohen. Die Seitentäler des Horlachtales v.l. Zwieselbachtal, Larstigtal, Grasstalltal.
Rundum am Hohen Plattkogel.
Rundum am Hohen Plattkogel.
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untn auchn
untn auchn. man sieht den Windeinfluss ein bisschen.

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Abfahrt bis praktisch Kraftwerk.
Abfahrt bis praktisch Kraftwerk. mit einmal über Gras hüpfen.

 

Sommerübersicht
Sommerübersicht
Winterübersicht
Winterübersicht

Eine schöne Analyse zu den Unfällen vom vergangenen Winter auf Zischgeles, Lampsen und Längentaler.

Zum Zischgeles allgemein

Lawine 29.12.2012:

Der LWD Blogeintrag

Mein damaliger Blogeintrag dazu

Die herbstliche Unterlage
Die herbstliche Unterlage

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Unfalllawine am 10.12.2011 – gleiche Ausgangssituation (aufbauende Umwandlung des Herbst- oder Frühwinterschnees)  – der  LWD Blogeintrag:

Unfalllawine vom 1.12.2001:

zischgeles unfall 2001.pdf - Adobe Reader 09.05.2014 164421

 

Schon auffällig: das Anbruchgebiet, die Ausgangssituation und das Ausmaß – immer wieder.8084087

2.5.2014, Hinterer Grieskogel, 2673m + Mute, 2395m

Juhu, es ist warm, die Nächte durchgehend bedeckt und es zuckert immer wieder drauf, damit das durchfeuchtete Zeug isoliert wird, keine „Kälte“ von der Luft nachts aufnehmen und nicht ausstrahlen kann – besser kann man sich die Verhältnisse nicht wünschen. Das Wasser-Schneegemisch (aka Sulz) auf den Pisten bremst bei der Abfahrt extrem und man rutscht im Aufstieg immer wieder weg – im Gelände versumpft (oder verlehnt) man. Lässig.

Solche Verhältnisse sind der Tod für jede halbwegs interessante und schöne Skiaktivität im Frühjahr. Hoffentlich wird’s wieder besser.

Auffällig: Sämtliche Schneebrettlawinen der letzten Tage befinden sich im Höhenband zwischen 2400m und 2700m, praktisch nur in Nordhängen oder schattigen Hängen. Oft wurden sie durch einen Impuls von Lockerschneelawinen ausgelöst.

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schaut nur aus wie Pulver...
schaut nur aus wie Pulver weil ein bisschen Graupel draufliegt…
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man sieht den Saharastaub gut

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kleines Loch rechts = Profilstandort
kleines Loch rechts neben Anriss wo die Skispur hingeht = Profilstandort

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Pirchkogel
Pirchkogel
vom Hinteren zum Vorderen Grieskogel
vom Hinteren zum Vorderen Grieskogel
hinten noch genug Schnee
hinten noch genug Schnee

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Sumpf
Sumpf

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fgh

8.6.2013
8.6.2013

die nachfolgenden Fotos stammen alle vom 1.Mai:

1.5.2013
1.5.2013
1.5.2014
1.5.2014

bei besserem Fotolicht am selben Tag:

Lampsen Nordseite Detail

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Freihut
Freihut
Goaskogel - Hirscheben
Goaskogel – Hirscheben
Hochwanner
Hochwanner

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Übrigens – wer’s nicht aushält bis zur nächsten Saison: Ich hab ein paar der 14/15 Modelle schon beim Pele in Schwaz und beim Conrad gesehen:

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