Anzeige | ALPIN – Das Berg Magazin: Skitouren in der Silvretta

Was die Silvretta mit den Stubaiern verbindet

Die Silvretta ist den nördlichen Stubaier und Ötztaler Alpen und damit dem Sellraintal sehr ähnlich in Hinblick auf das Skitourengelände. Dies hängt primär von den Gipfelhöhen und dem Ausgangsgestein ab: In beiden Fällen sprechen wir von Bereichen bis etwas über 3000m sowie von Gneisen. Paragneise, also Gneise die sich aus ehemaligen Sedimenten gebildet haben, verwittern in einer Art und Weise bei der sich ideales Skitourengelände bildet: Nicht zu steil & nicht zu flach. In Kombination mit den verwitterungsresistenteren Orthogneisen, welche aus magmatischen Gesteinen wie Granit entstanden sind, gibt es Abwechslung bezüglich Skigelände die weitum ihresgleichen sucht. Während beispielsweise die Tuxer Alpen (großteils Schiefer) fast nur „gemütliches“ Gelände aufweisen und das Karwendel von langen, flachen Talhatschern und wild-steilen Schlussanstiegen geprägt ist, findet man im Bogen zwischen Silvretta, den Ötztalern und den Stubaiern eine lässige Mischung aus diesen beiden Geländeformen. Das weiß auch Gottlieb Lorenz, bekannt als „Golo“…

Blick zu den Jamspitzen

 

Silvrettahorn, Schneeglocke, Schattenspitze und Pauli

 

… werden auch im ALPIN überschritten

 

lässiger Gipfelaufbau der Dreiländerspitze – Vorarlberg, Tirol und Schweiz teilen sich den Gipfel

 

Skigelände im hinteren Jamtal

 

ALPIN – Das Berg Magazin berichtet in der aktuellen Ausgabe über Skitouren in der Silvretta

… Golo, der Wirt der Jamtalhütte kommt ebenfalls in der ALPIN-Reportage zu Wort. Wiesbadner Hütte, Jamtalhütte und Heidelberger Hütte sind in den Ohren der deutschsprachigen Tourengeher wohl bekannt. Vielleicht auch, weil sie einen besonderen Service anbieten: Transport mit Skidoo bzw. Raupenquad bis zur Hütte im Winter :-)

In schneereichen Wintern wie heuer wird einem ebenfalls immer wieder das Lawinenunglück von Galtür 1999 in Erinnerung gerufen – für Heute ist in dieser Hinsicht in erster Linie das daraus entstandene Alpinarium in Galtür interessant.

Die Touren im Jamtal sind somit kein unbeschriebenes Blatt für mich, die Jamtalhütte selbst als „Komforthotel“ in den Bergen ebenfalls weit über die Tiroler Grenzen hinaus bekannt. Die Dreiländerspitze mit ihrem ausgesetzten Gipfelanstieg, die Fluchthörner mit ihren Steilrinnen oder die Bergretterspitze wollen erstiegen werden und reihen sich neben rätoromanischen Gipfelbezeichnungen aus dem benachbarten Engadin ein. Der Piz Buin ist heute der bekannteste Gipfel der Silvretta. Der höchste ist allerdings der weniger bekannte Piz Linard, mit seinen 3410m. Er wurde 1972 von Heini Holzer skierstbefahren und ist auch heute noch lediglich den extremeren Zeitgenossen unter uns Tourengehern vorbehalten.

Der Jamtalferner, einer der größten Gletscher der Silvretta, wird von den Gletscherknechten des Instituts für interdisziplinäre Gebirgsforschung in Innsbruck und dem Alpenverein vermessen: Einmal anhand einer jährlich erstellten Massenbilanz, zum anderen mit einer jährlichen Längenmessung und dem Markieren des Endpunktes im jeweiligen Jahr an großen Steinen an der Gletscherzunge.

unterwegs zur Massenbilanzmessung am Jamtalferner im Herbst 2015

 

 

Aktuelle Bedingungen – Silvretta

Sepp & Moidl waren kürzlich zufällig im Jamtal unterwegs und konnten folgende Eindrücke festhalten. Heuer herrschen in der Silvretta gute Bedingungen für Skitouren aller Art. Der schneereiche Winter setzt auch hier ausgesprochen positive Zeichen.

 

Pfannknechtscharte

 

Abschwung zur Jamtalhütte und zum benachbarten Ausbildungszentrum der Tiroler Bergrettung

 

tief verschneite Jamtalhütte

 

Jamspitzen am 21.02.2018

 

Vor allem für das kommende Frühjahr herrschen in der laufenden Saison ausgezeichnete Ausgangsbedingungen für Skidurchquerungen und steile Abfahrten in der Region zwischen dem Schweizer Engadin, dem äußersten Westen Tirols sowie dem Südosten Vorarlbergs. Aber dafür kenn ich mich dann zu wenig dort aus ;-) – die Titelstory über die Skidurchquerung in der Silvretta sowie eine voll ausgearbeitete Infobox über alle ihrer Etappen findet ihr im aktuellen ALPIN.

Im Beitrag im ALPIN könnt ihr dann in gewohnt höchster berg-journalistischer Qualität voll und ganz mit einer unterhaltsamen Story in die Silvretta eintauchen. Ich hab beim Erstellen dieses Eintrags gemerkt, dass man heutzutage viel zu wenig in analogen, gut recherchierten Medien liest – vor allem beim Thema Berg!

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