2.12.2017 + 3.12.2017

3.12.:

offensive vs. defensive Spuranlage abhängig von Exposition
Kühtaier Sonnseite in prächtigem Dezember-Weiß
Unterinntal
soviel Schnee lag in diesem Ausschnitt in den letzten drei Wintern kaum mal.
Aufstiegsspuren und Abfahrtsspuren können so schön sein! [Narzissmus im Vormarsch]
Auf wenig bekannten Bergen trifft man altbekannte Gesichter.
Nochmal rauf und den linken, vorher bewusst ausgesparten Bereich runter :-)

 

2.12.:

Wir starten auf 1636m bei -16°C. Zuhause auf 1530m hat es -11°C. In Lüsens bildet sich bei fast allen Wetterlagen im Winter ein Kaltluftsee. Die auskühlenden Luftmassen aus den hoch gelegenen Gletscherbecken sinken ab und kommen durch die Engstelle zwischen Praxmar und Lüsens nicht mehr weiter talauswärts.
Dieser Anblick war uns jahrelang kaum vergönnt. Eine der größten Moränen der Sellrainer Berge in Bildmitte.
Und dazu noch „verbreitet günstige Verhältnisse“. Wir suchen gezielt die Geländebereiche auf, die damit angesprochen sind.
… und lassen andere allein zum Kreuz weiterziehen
Belohnung für Höhenmeterverzicht!
Wir queren vorbei an einem der größten Blockgletscher der Sellrainer Berge
und entjungfern Hänge, einen nach dem andern.

Während wir nochmal aufsteigen, kommen einige nach.
Weiter geht’s – Was für Verhältnisse für Dezember!
Während Matthias seine wühlmausartigen Gelüste austobt…
… beschäftige ich mich mit dem Übergang Paragneis (unten, rötlich) – Amphibolit (oben, grau)

Inzwischen sind viele unseren Spuren gefolgt
Heimat bist du schöner Berge.
… und überlaufener auch.
Aber auch einsame gibt es.
… mit schönen, südseitigen Gipfelrinnen.
Während sich Lukas die Rinne gönnt, zeigt ein Pustertaler, wie man es ordentlich stauben lassen kann.
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